05.01.2026 Sehr geehr...Prof...., unsere erste Zusammenkunft fand am 25.10.2011 um 15.00 Uhr in Ihrem Institutsbüro statt. Ich ließ Ihnen ein Exemplar meiner Diss zur Durchsicht da und schickte Ihnen anschließend die beiden dazu angefertigten "Gutachten". Auf das hin geschah von Ihrer Seite aus über viele Monate nichts mehr. Auf die mails, in denen ich schließlich meine Diss zurückforderte, reagierten Sie lange Zeit nicht. Es dauerte über ein halbes Jahr, bis ich aus den Händen Ihrer Chefsekretärin meine Diss, nicht aber die beiden "Gutachten" wiederbekam. Eine Stellungnahme meinerseits zu den beiden "Gutachten" ist von Ihnen nie angefordert worden. Mir bleibt unverständlich, warum man als öffentliche Person der Wissenschaft und Lehre allerhöchsten Wert auf "Gutachten" legt, die - bei sorgfältiger Durchsicht - fehlerhaft, destruktiv, manipulativ und voreingenommen sind. Ich dachte, es sei für solide Wissenschaftler/innen sowohl oberstes Pflichtgebot an als auch conditio sine qua non betreffend Vernunft und Ausgewogenheit, bei einem Konflikt stets alle beteiligten Seiten in gleichem Maße zu hören und infolge dessen verstehen zu wollen, um zu einer korrekten Entscheidung oder zu einer friedlichen Konfliktlösung beizutragen oder gar zu finden. So wurde beides nicht erreicht. Weder zu meiner Diss noch zu den beiden "Gutachten" haben Sie sich mir gegenüber bis heute geäussert. So ein Verhalten bezeichnet man als "ghosting". Meine Gesuche, Einblick in die Diplomarbeit J. P. (198..): Zur Geologie des Gebietes ..... Lagerstättenkundlich-geochemische Untersuchungen am Ophiolithkomplex bei ...., Nr. ... zu erhalten, liefen allesamt ins Leere. Das wäre doch eine passende Gelegenheit gewesen, eine weitere transnationale wissenschaftliche Kooperation zu starten: Dutzende von Diplomarbeiten sind von den Abteilungen Photogeologie sowie Lagerstättenkunde und Geochemie des damaligen .... in .... angefertigt worden. Da wäre es doch sinnvoll, wenigstens die Ergebnisse aus den Kartierungen bei der Neukompilation geologischer Karten einzubringen - wie z. B. die Integration meiner Kartierarbeit im derzeitigen C...-Projekt - anstatt all diese Arbeit - im Gelände und am Schreibtisch - in den Bibliotheksregalen der Universität durch fortgesetzte Nichtnutzung wertlos werden zu lassen. Ein für mich sehr unangenehmer und ehrenrühriger Konflikt wurde provoziert, als Ihre Chefsekretärin mir sinngemäß unterstellte, "..., das ich die Laborkosten für die Herstellung von 15 Dünnschliffen nicht bezahlt und viele Mahnungen ignoriert habe". Nach längerem Streit wurde ich bei der Finanzaufsichtsbehörde dieses Instituts vorstellig, die mir schließlich Recht gab und sogar die 5.- Mahngebühr zurücküberwies mit der Begründung, es läge ein Fehler des Instituts vor. Genannte verleumderische Unterstellung sehe ich als Versuch, mich kriminalisieren zu wollen; niemand hat sich dafür bei mir entschuldigt. Sie waren durch mich über diesen Vorgang informiert; äusserten sich in seinem Verlauf dazu aber mit keiner Silbe. Meinen konstruktiven Kommentar vom 20.12.2022 zu Ihrer geologische Arbeit im ... (..., ...) wegen der dortigen Nutzung geothermaler Energie, zu den sich daraus ergebenden Interessenkonflikten mit Natur- und Kulturschutz und schließlich mein Hinweis auf eine Integration dieser Themen in die interdisziplinäre Diskussionsrunde des RCC beantworteten Sie erst zwei Monate später am 28.02.2023. Auf das hin dauerte es bis zum 16.11.2023, an dem wir um 13.30 Uhr vor Ihrem Büro letztmalig verabredet waren; wir unterhielten uns dann auf Ihren Wunsch hin abseits in einer Caffeteria. An diesem nachrangigen, lauten, unruhigen und deshalb unbequemen Ort kamen u. a. die Finanzierung meines Lebensunterhalts, meine Unzufriedenheit mit meiner eigenen Diplomarbeit, die Identitäten meiner ehemaligen "akademischen Betreuer", meine Geländebefunde in Italien sowie meine tiefe Verbundenheit mit Steinen, Bergen und Landschaften zur Sprache. Sie machten sich dazu auch ein paar Notizen. Zudem reichte ich Ihnen einen Ausdruck meines damals neuen Manuskripts samt geologischer Karte und Profil sowie eine Publikationsliste eines meiner ehemaligen "akademischen Betreuer". Nachdem wir uns verabschiedet hatten, verblieb ich unsicher, ob und wenn ja, wie es weitergehen soll. Unsicherheit entstand aber schon während des Gesprächs, als Sie behaupteten, dass wir doch wohl alle mit den Folgen unserer eigenen, meist fehlerhaften Diplomarbeiten leben müssten und dass Ihre geologischen Profile ähnlich aussähen wie dasjenige in meinem Manuskript. Beides hielt ich für unglaubwürdig. Bis heute habe ich von Ihnen weder einen Kommentar zu meinem Manuskript erhalten noch erfahren, ob ich vielleicht etwas versäumt habe, was während des Gesprächs verabredet wurde. Schon wieder ghosting: als hätte diese Unterredung nie stattgefunden. Eine Einladung zu einer Feier wegen eines ... Lehrstuhl-Jubiläums erhielt ich freilich nicht. Dazu passte, dass am folgenden Tag in meiner Abwesenheit eine Exkursion - genannt "Centennial Fieldtrip - In the Geological Footsteps of AR" - im einem nahegelegenen Landkreis stattfand, dessen Landschaft ich seit 2008 online als "Geopark ....." darstelle. Er ist wegen meiner erfolgreichen Teilnahme an einem von der Akademie der Geowissenschaften zu Hannover ausgeschriebenen Wettbewerb um die wichtigsten Geotope Deutschlands bis dato die einzige Geotoplandschaft von nationaler Bedeutung. Weil ich von der Exkursion ausgeschlossen blieb, konnte/durfte ich Ihnen dazu auch keine möglicherweise nützlichen Insidertipps geben. Sie erhielten mehrere meiner Schriften: u. a. die Diss, die Publikation aus dem Jahr 2008, den online Text über "Geowissenschaften und Verantwortung" sowie das inzwischen publizierte Manuskript; mein Buch über die globalen ökologischen, biologischen und gesundheitlichen Folgen von 250 Jahren Industrialisierung und Ressourcenverbrauch liegt in der Bibliothek auf. Dies alles brachte ich in der Annahme in Bewegung, die Inhalte würden ganz oder teilweise gelesen oder zumindest überflogen oder in ihnen geblättert. Da garantiert nicht alles richtig sein kann, was ich geschrieben habe, vermisse ich v. a. in den Bereichen Ihrer Kompetenzen - das sind v. a. .... - entsprechende Kritik, Hinweise auf Fehler oder Ergänzungen. Die zwingend logische Folgerung daraus: Es ist definitiv unkollegial, ja sogar destruktiv und infam, wenn man Kollegen, die guten Willens sind, absichtlich nicht auf erkannte Fehler hinweist. Der römische Philosoph und Schriftsteller Cicero kommentierte solch ein Verhalten wie folgt: "...Sed perseverare in errare est diabolicum et stupidum". Wissenschaftlicher Fortschritt, so sehe ich es, lebt doch vor allem auch davon, dass man - Konstruktivität, Friedfertigkeit, Fairness und Goodwill auf beiden Seiten vorausgesetzt - das Konkurrenz-/Vorteildenken vorübergehend aussetzt und die Thesen des anderen zu verbessern versucht oder auch ergänzt/ausbaut, so wie ich letzteres bei Ihrer Untersuchung in ..... tat; Fortschritt wird hingegen verzögert/verhindert, wenn man einer vermeintlichen Konkurrenz absichtlich schadet. Ihr singulär gebliebener Hinweis betreffend einen meiner Fehler ..... - Zitat: "Das ist aber noch nicht fertig" - genügt da bestimmt nicht. ".... fertig werden.....": dieser Ausdruck aktivierte bei mir sehr schlechte Erinnerungen an das "Alte Institut": Denn mit derselben, inflationär verwendeten Wortwahl terrorisierten mich meine sog. "akademischen Betreuer", ließen mich aber mit wissenschaftlichen Problemen alleine hängen, weil sie in den geforderten Bereichen inkompetent waren; eine Tatsache, die ich damals als Anfänger nicht begreifen konnte/wollte. Ich sehe es damit als gesicherte Erkenntnis an, dass Ihrerseits tatsächlich keinerlei Interesse an meiner Forschung bestanden hat - obwohl in unseren jeweiligen Forschungsfeldern kleine Schnittmengen vorhanden sind, wie z. B. das Thema .... - und bis dato nur schwaches Interesse an Aufklärung über bzw. Aufarbeitung von Ereignissen besteht, die im "Alten Institut" stattfanden und seinem Ruf sehr geschadet haben. Zweiteres bedeutet, dass das "Alte Institut" fortbestand, weil trotz Ihrer Leitung alte korrupte Seilschaften samt ihren Zöglingen/Günstlingen die Kontrolle behielten, neues Personal mit giftiger Desinformation manipulierten (z. B.: "Herr K war ein guter Lehrer"; "seine Vorlesungen waren ein Genuss") und so die Entstehung und Etablierung eines tatsächlich "Neuen Instituts" erfolgreich verhinderten. Eine Gründungsfeier hätte den Zeitpunkt dieses Übergangs markieren können und eine echte, wahre Zäsur dargestellt. Aus dem soeben dargestellten Grund aber entfiel sie. Ich bezweifle Ihre Souverenität. Auch in den ca. 15 Jahren, in denen ich das Seminar besuchte, interessierte sich niemand für meine wissenschaftlichen Tätigkeiten; und bei den sehr seltenen Begegnungen/Gesprächen mit Ihrem Personal verhielten sich diese Leute entweder kafkaesk unangenehm oder brutal abweisend. Bezeichnend dafür meine Erfahrung, dass sich niemand während der Tagung "....." für meine beiden Poster interessierte; auch Sie nicht: schlichen Sie doch damals am Poster über ein markantes Objekt aus einer Geotoplandschaft vorbei und diskutierten am nächsten Poster angeregt mit Dr H .... Bezeichnend auch folgende Begebenheit, als ich mich wegen Teilnahme am Sedimentkurs von Prof H. ... in der Mittagspause im Aufenthaltsraum mit an den runden Tisch setzte. Fast alle unterhielten sich bestens, aber niemand richtete auch nur ein einziges Wort an mich; Sie ebenfalls nicht, obwohl Sie zu mir rüberblickten. Das wäre eine gut passende Gelegenheit gewesen, mich Ihren Mitarbeitern kurz vorzustellen. Der Tisch leerte sich dann nach einer Weile und es verblieben schließlich Dr V... und ich. Als ich wagte zu versuchen, mittels eines freundlichen Wortes ein Gespräch zu eröffnen, sprang diese Person unmittelbar auf, drehte sich weg und eilte hinüber zum Fenster, um zur dort versammelten Gesprächsgruppe aufzuschließen. Ich blieb alleine am runden Tisch zurück. Und als ich Jahre später einer anderen Person einen Datenträger überbrachte, auf dem ....Information aus dem ....Raum gespeichert war, wurde ich im Doktorandenzimmer von dieser Person derart verletzend grob und verbal abweisend abgefertigt, als hätte ich ihr eine unsägliche Missetat zugefügt. Die hier dargestellten Verhaltensweisen kann man problemlos als "Hinausekeln durch Mobbing" durch ein windelweich gehirngewaschenes, obrigkeitshöriges Personal bezeichnen. Rückblickend bleibt mein gesicherter Eindruck, dass sogar meine nur zeitweiligen Anwesenheiten im .... der ....Universität für alle unangenehm und belastend war. Eine Frage an Sie, Prof..., fällt mir sehr leicht: Warum haben Sie Ihr Desinteresse nicht schon zu Beginn ehrlich geäussert und mich nur angelogen und so lange hingehalten? Zudem: Sie dulden in Ihrem akademischen Personal einen eindeutig als Nepotismus interpretierbaren Dauerzustand und die Unterstützung von Forschungseinrichtungen eines diktatorisch geführten Staates bei der Suche nach Ressourcen. Ersteres ist dem wissenschaftlichen Niveau der Einrichtung abträglich; letzteres untergräbt die internationale Sanktionspolitik demokratischer Staaten gegen ein menschenverachtendes Unterdrückungssystem samt Todesstrafe und Foltergefängnissen. Beide Fakten, die der Korruption zugerechnet werden müssen, sind unvereinbar mit den freiheitlich-demokratisch-humanitären Prinzipien einer mit dem Prädikat exzellent versehenen Europäischen Bildungseinrichtung im speziellen und der BRD im allgemeinen. Diese akademische Bildungseinrichtung - das sich "Neu" nennende "Alte Institut" ist hiermit für alle Zeiten von meiner Anwesenheit erlöst. Nun ist man endgültig unter sich und einen lästigen Zeitzeugen für immer los: "Wir haben es geschafft; damit sind wir fertig. Hurra!" Erkenntnis und Fazit: In dieser alt gebliebenen Einrichtung erhielt ich absichtlich nie eine Möglichkeit, positiv zu wirken. So gibt es für mich dort nichts mehr zu tun. Es kommt eben nix besseres nach. Grußlos |