Ansicht der am 23. 12. 1999 der Bayerische Staatsbibliothek überbrachten Kladden. Sie enthalten eine Goldkopie der 252 handbemalten Seiten des Regensburger Codex aureus Das Gesamtgewicht der drei Kladden
betrug ca. 9 Kilogramm. Die Bücher sind nun unter den
Signaturen Cod.Sim.350/1 bis Cod./Sim. 350/3 in der
dortigen Handschriftenabteilung archiviert. Die
römischen Zahlen I-X auf den Frontseiten stehen für
jeweils 25 Blätter aus handgeschöpftem Büttenpapier in
einem Format etwas größer als DIN A3. Das Faksimile
dieses Kulturschatzes - ein in jahrelanger Schreib- und
Malarbeit von Kalligraphen und Miniaturisten in einer
klösterlichen Schreibstube geschaffenes und später
umfangreich renoviertes Hightech-Produkt des 9.
Jahrhunderts - besteht neben zahlreichen Illustrationen
aus über 250 dicht beschriebenen Seiten, auf denen in
karolingischer Minuskel die Evangelien nach Mathäus,
Marcus, Lucas und Johannes verewigt worden sind. © Dr. Hubert Engelbrecht; München |